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Kinder trauern anders...

„Wie lange bleibt Opa denn tot?“, „Was ist dann mit unseren Ferien?“, „Wann kann ich denn wieder bei Oma übernachten?“

Für die meisten Kinder ist ein Todesfall eine neue Erfahrung, die viele Fragen aufwirft und Unsicherheit hervorruft. Für Erwachsene ist es oft schwierig, Kinder auf adäquate Weise bei der Trauerarbeit zu unterstützen. Schließlich haben sie oft selbst keine Erfahrung damit. 

Eine Erfahrung für das Leben

Menschen gehen so mit einem Verlust um, wie sie es selbst gelernt haben. Gerade Eltern sind geneigt, ihre Kinder so weit wie möglich vor Trauer und der Konfrontation mit dem Tod zu behüten. Damit wird den Kindern aber ein notwendiger Prozess vorenthalten. Tod und Trauer gehören nun einmal zum Leben.
Kindern, denen beim Umgang mit einem Todesfall gute Unterstützung geboten worden ist, wird diese Erfahrung auch bei einem neuerlichen Verlust wieder nützlich sein.

Kinder trauern auf andere Weise

Kinder reagieren oft ganz anders als Erwachsene. Sie stellen Fragen, die uns naiv erscheinen mögen. Wenn wir meinen, dass sie traurig sein müssten, befassen sie sich mit praktischen Dingen, und in Momenten, in denen wir es nicht erwarten, werden sie von Trauer überwältigt. Kinder teilen ihre Trauer in kleine Abschnitte auf, um sie dann Schritt für Schritt bewältigen zu können. Dadurch kann es so erscheinen, als habe das Kind über lange Zeit hinweg keinerlei Probleme mit dem Todesfall, aber plötzlich – manchmal erst Jahre später – stellt es wieder Fragen. Das ist die Art und Weise, wie Kinder mit einem Verlust umgehen.

Aktive und kreative Verarbeitung

Kinder können ihre Trauer leichter verarbeiten, wenn sie sich aktiv und kreativ damit auseinandersetzen. Durch Gespräche, gemeinsame Erinnerungen und Geschichten. Sie brauchen Raum, ihre Fragen zu stellen, auch wenn wir ihnen manchmal eine Antwort schuldig bleiben müssen. Kinder wissen das und akzeptieren es auch.

 

(QUELLE: Zorgna VOF)