Bestattungen Serway

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BestattungsKultur Ausgabe März 2018

Service-Preis für Bestattungen Serway

Das Unternehmen Bestattungen Serway aus Dettingen an der Erms wurde im November des vergangenen Jahres mit dem 1. Platz beim Service-Preis Ermstal-Alb 2017 in der Kategorie "Dienstleistung" ausgezeichnet. Das Besondere an diesem Preis ist, dass die Kunden der Betriebe abgestimmt und somit entschieden haben, wer den Service-Preis entgegennehmen darf. "Dies macht uns besonders stolz, vor allem, da wir uns in unserer Kategorie gegenüber zwei sehr engagierten und hochwertigen Gastronomien durchsetzen konnten", sagt Jule Serway.

Mehrere tausend Einsendungen

Mehrere tausend Einsendungen von Kunden der 33 teilnehmenden Unternehmen oder Lesern des Metzinger-Uracher Volksblatt/Der Ermstalbote und des ALB BOTE in Münsingen haben abgestimmt: "Wir wollten wissen, wer bietet den besten Service", sagte Thomas Scherf-Clavel, Geschäftsführer der SÜDWEST PRESSE Verlagsgruppe Neckar-Alb. Und angesichts der hohen Beteiligung habe man mit dieser Frage ein Thema von großem allgemeinen Interesse aufgegriffen. Der ausgelobte Service-Preis sei dabei ein Preis für die gesamte Region, für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Und Kunden-Preise seien bekanntlich die wertvollsten Preise.

Die Juniorchefin

Gesucht waren die "Würdenträger" in den Kategorien Handel, Dienstleistung und Handwerk. Die Juniorchefin von Bestattungen Serway aus Dettingen nahm aus der Hand von VHS-Leiter Oliver Beck den Siegerpokal für die Kategorie "Dienstleistung" in Empfang. "Ich bedanke mich bei unserem gesamten Team und bei allen Kunden, die für uns abgestimmt haben", sagte die Bestatterin.

Jule Serway ist Bestattermeisterin und war schon als Bestattungsfachkraft 1. Kammersiegerin im Kammerbereich Reutlingen 2012. Im selben Jahr nahm sie an dem Projekt "30 junge Menschen sprechen mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen" teil; 2015 engagierte sie sich bei "30 Gedanken zum Tod". "Uns liegt es besonders am Herzen, die Individualität, also die jeweils eigene Persönlichkeit eines Verstorbenen, in den Vordergrund zu stellen und die Abschiednahme sowie die Trauerfeier so persönlich wie möglich zu gestalten", beschreibt Jule Serway die Philosophie des Unternehmens. "Zum Beispiel besteht nach wie vor die Möglichkeit zu der früher üblichen Hausaufbahrung als Option für eine intensive, sehr private und emotionale Abschiednahme. Außerdem ist es möglich, dass Angehörige bei der hygienischen Versorgung dabei sind und ihren Verstorbenen selbst bzw. mit unserer Unterstützung ankleiden und auch einbetten."

Projekte für Kinder

Des Weiteren versucht das Unternehmen, durch regelmäßige Projekte und Vorträge mit und bei Schulklassen und Konfirmandengruppen, Kinder und Jugendliche so natürlich und spielerisch wie möglich an das Tabuthema Sterben, Tod und Trauer heranzuführen. "Nach anfänglicher Skepsis erhalten wir inzwischen ausschließlich positive Resonanz aus den Schulen und Gemeinden", so Jule Serway.