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Was für unterschiedliche Grabarten gibt es?

Jede Kommune legt für ihren Friedhof bzw. ihre Friedhöfe selbst fest, was für Grabarten es dort geben soll.
Das bedeutet, dass nicht jede Grabart auch auf jedem Friedhof angeboten wird.
Auch die Kosten der einzelnen Grabarten unterscheiden sich von Kommune zu Kommune und sind in der jeweiligen Friedhofsgebührensatzung geregelt.

Grundsätzlich wird bei Gräbern zwischen Wahl- bzw. Familiengräbern und Reihen- bzw. Einzelgräbern unterschieden:

Wahlgrab (auch Familiengrab genannt)

  • es sind i.d.R. mehrere Beisetzungen in diesem Grab möglich (z.B. zwei Särge neben- oder übereinander, zwei bis vier Urnen)
  • die Nutzungszeit des Grabes kann verlängert werden
  • die Grabstätte kann auf manchen Friedhöfen ausgewählt werden


Reihengrab
(auch Einzelgrab genannt)

  • es ist nur eine Beisetzung möglich (ein Sarg oder eine Urne)
  • die Nutzungszeit des Grabes kann nicht verlängert werden
  • die Grabstätte wird in der Regel nach der Reihe belegt und kann nicht ausgesucht werden

Gräber für Erdbestattungen

Bei der Erdbestattung gibt es in der Regel nicht so viele unterschiedliche Grabarten wie bei der Feuerbestattung. Dennoch bieten die meisten Friedhöfe heutzutage ein paar Varianten an (diese gibt es meist als Reihen- und Wahlgrab zu erwerben):

Erdgrab
Das klassische Erdgrab ist ein bepflanzbares Grab, welches entweder durch die Angehörigen oder einen Gärtner gepflegt wird. Ob und in welcher Größe eine Abdeckung der Gräber durch Steinplatten zugelassen ist, steht in der jeweiligen Friedhofssatzung der Kommunen.

Rasengrab/Wiesengrab
Das Rasengrab oder auch Wiesengrab genannt ist ein Grab nach dem "amerikanischen Modell".
Das bedeutet, dass bei diesen Gräbern in der Regel ein Grabstein (stehend oder liegend) von der Kommune vorgeschrieben ist, das Grab selbst jedoch nicht gepflegt werden muss, da sonst nur Rasenfläche vorhanden ist. Manche Friedhöfe erlauben das Abstellen von Schalen vor dem Grabstein, andere untersagen jegliches Abstellen von Schalen, Kerzen etc. Die Rasenfläche wird von der Kommune gepflegt.

Anonymes Grab
Manche Friedhöfe bieten auch die Möglichkeit einer anonymen Erdbestattung.
Bei diesem Grab gibt es keine namentliche Nennung auf einem Grabstein oder Ähnlichem.
Das Grab muss nicht gepflegt werden und ist in keiner Weise als Grab gekennzeichnet.
Oftmals findet die Beisetzung des Sarges unter Ausschluss der Trauergemeinde statt, sodass nachher auch nicht bekannt ist wo genau der Verstorbene bestattet wurde. 

Gruft/Grabkammer
Einige wenige Friedhöfe in Deutschland haben unter- oder oberirdische gemauerte Gruften/Grabkammern in welchen die Särge bestattet werden können. Dies ist in unserer Region jedoch eher die Ausnahme.
In südlichen Ländern wie Italien oder Spanien finden die meisten Erdbestattungen in dieser Grabform statt.

Gräber für Feuerbestattungen

Nach der Einäscherung wir sowohl die Asche des Verstorbenen, als auch die Asche des miteingeäscherten Sarges und der Wäsche in eine sogenannte Aschenkapsel (Urne) gefüllt und anschließend mit einem Deckel verschlossen. Auf dem Deckel befinden sich die Lebensdaten der verstorbenen Person wie Vorname(n), Nachname und Geburts- bzw. Mädchenname, dem Geburts- und Sterbedatum, dem Datum der Einäscherung sowie die Angabe unter welcher Nummer und in welchem Krematorium die Einäscherung stattfand.
Diese Urnen sind meistens rund, haben einen Durchmesser von ca. 16 cm und eine Höhe von ca. 22 cm. Sie können sowohl aus Stahlblech als auch aus "Biokunststoff" bestehen.
Auf Grund ihrer Größe sind Gräber für Urnenbestattungen wesentlich kleiner als Gräber für Erdbestattungen.
Sie weisen in der Regel lediglich ca. 1/3 der Fläche eines Erdgrabes auf.
Für Urnenbestattungen gibt es zwischenzeitlich eine Vielfalt von Grabarten.
Gräber bei denen keine Grabpflege erforderlich ist werden immer häufiger in Anspruch genommen.
Auch Urnengräber werden auf den meisten Friedhöfen sowohl als Reihen- wie auch als Wahlgräber angeboten.

Erdgrab
Das klassische Erdgrab ist ein bepflanzbares Grab, welches entweder durch die Angehörigen oder einen Gärtner gepflegt wird. Ob eine Abdeckung der Gräber durch Stein- oder Metallplatten zugelassen ist, steht in der jeweiligen Friedhofssatzung der Kommunen.

Rasengrab/Wiesengrab
Das Rasengrab oder auch Wiesengrab genannt ist ein Grab nach dem "amerikanischen Modell".Das bedeutet, dass bei diesen Gräbern in der Regel ein Grabstein (stehend oder liegend) von der Kommune vorgeschrieben ist, das Grab selbst jedoch nicht gepflegt werden muss, da sonst nur Rasenfläche vorhanden ist. Manche Friedhöfe erlauben das Abstellen von Schalen vor dem Grabstein, andere untersagen jegliches Abstellen von Schalen, Kerzen etc. Die Rasenfläche wird von der Kommune gepflegt.

Baumgrab
Bei einem Baumgrab wird die Urne unter einem Baum auf dem Friedhofsgelände beigesetzt.
Eine namentliche Nennung kann entweder durch eine liegende Steinplatte oder durch einen Nummernstein erfolgen. Es fällt keine Grabpflege an, da die Grabstelle nicht bepflanzt werden darf.

Urnenwand/Urnenstele/Kolumbarium
Viele Friedhöfe bieten inzwischen die Möglichkeit Urnen in einer Urnenwand/Urnenstele oder einem Kolumbarium beizusetzen. Eine Urnenwand/Urnenstele ist eine Steinmauer/-stele in deren Nischen die Urnen eingestellt werden. Die Nischen werden dann in der Regel mit einer Steinplatte verschlossen auf welcher die persönlichen Daten des Verstorbenen auf- oder eingebracht werden können.
Ein Kolumbarium ist ein Gebäude/Haus, in welchem Urnen auf die gleiche Weise wie in der Urnenwand bestattet werden.

Urnengemeinschaftsgrab
In einem Urnengemeinschaftsgrab werden Urnen in der Erde bestattet. Diese Gemeinschaftsgräber können als Rasengräber oder auch als von Gärtnereien gepflegte Gräber gestaltet sein. Meist findet eine gemeinsame namentliche Nennung der dort bestatteten Personen auf einer zentralen Stele oder einem gemeinsamen Stein statt. Die Gestaltung ist hierbei von Seiten der Friedhofsverwaltung vorgegeben. Eine individuelle Pflege der Grabstelle ist nicht erforderlich.

Anonymes Grab
Die meisten Friedhöfe bieten die Möglichkeit einer anonymen Urnenbestattung.
Bei diesem Grab gibt es keine namentliche Nennung auf einem Grabstein oder Ähnlichem.
Das Grab muss nicht gepflegt werden und ist in keiner Weise als Grab gekennzeichnet.
Oftmals findet die Urnenbeisetzung unter Ausschluss der Trauergemeinde statt, sodass nachher auch nicht bekannt ist wo genau die Asche des Verstorbene bestattet wurde.